Publikation
Veröffentlichung/ Druck : Publikation in Zeitschriften : Verlage : VG Wort :
1. Allgemeines
2. Druck der Arbeit auf eigene Kosten
3. Veröffentlichung über einen Verlag
4. Zu beachten
Unabhängig von der Art des Druckes sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:
- Kosten
- Zusatzkosten (Graphiken, Einband, Titelblatt...)
- Papierqualität
- Art des Bindens
- Art der Durckvorlage (Digital oder Papier)
- Herstellungsdauer
Vorher Musterseiten und Angebote einholen und vergleichen.
Für den Druck der Dissertation gibt es zwei Möglichkeiten:
Wird die Dissertation selbst gedruckt, sind die Kosten, die Druckvorlage und die Auflage ausschlaggeben für das Druckverfahren.
| Kopie |
- keine Druckform nötig
- jede Kopie wird einzeln angefertigt
- kostengünstig bei kleinen Auflagen (< 50-100 Stück)
- geeignet für Farbfotos (Farbkopierer), ist allerdings teuerer als s/w
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| Offsetsdruck |
- Anfertigung einer Druckplatte oder Digitalverfahren
- Herstellung beliebig vieler Drucke
- kostengünstig nur bei großen Auflagen (mehrere 100) wegen hoher Kosten für die Druckplatte
- geeignet für Farbfotos
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| Digitaldruck mit Toner |
- Druck über leistungsfähigen Digitaldrucker (ähnlich Farblaserdruck)
- wenige Druckereien haben ein solches Gerät
- lohnt sich erst ab einer Auflage von mind. 300
- geeignet für Farbfotos
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Jeder Autor, auch beim Selbstdruck, kann sich bei der VGWort melden. Die VGWort verteilt jedes Jahr Tantieme an die gemeldeten Autoren. Ein Autor wissenschaftlicher Arbeiten bekommt pro Veröffentlichung eine Vergütung in Höhe von 50% der Tantieme.
Weitere Informationen dazu siehe unter VGWort.
Statt die Dissertation selbst zu drucken, kann sie von einem Verlag verlegt werden. Es gibt einige Verlage, die dazu bereit. Je nach Verlag gibt es verschieden Möglichkeiten.
1. Druckkostenzuschüsse
Der Verlag nimmt die Dissertation in sein Verlagsprogramm auf und beantragt eine ISBN-Nummer. In Gegenzug trägt der Verfasser (Doktorand) die Kosten zur Herstellung komplett oder zum Teil.
Vom Verlag erhält man einen Anzahl Freiexemplare, die für die Pflichtexemplare der Universität mehr als ausreichend sind. So bleiben auch noch Exemplare für Familie und Freunde.
2. Abnahmeverpflichtung
Der Verlag nimmt die Dissertation in sein Verlagsprogramm auf und beantragt eine ISBN-Nummer. Die Kosten für den Druck werden vom Verlag übernommen. Im Gegenzug verpflichtet sich der Autor (Doktorand) eine bestimmte Anzahl Exemplare abzunehmen. Damit lassen sich die Pflichtexmplare der Universität und die für Familie und Freunde abdecken. Freiexemplare erhält man nicht.
Die Kosten, die der Doktorand zu tragen hat, sind somit in beiden Fällen nicht unbedingt günstiger als das Kopieren bei Selbstdruck. Trotzdem kann sich dieser Weg lohnen.
Als Buchautor wissenschaftlicher Arbeiten erhält man, wie auch beim Selbstdruck, von der VG Wort eine pauschale Vergütung in Höhe von 50% der Tantiemen. Je nach Höhe des Druckkostenzuschusses bzw. der Kosten für die Abnahme von Exemplaren kann diese Methode sogar einen Gewinn erbringen.
Ein weiterer Vorteil ist, daß Verlage einige Leistungen bieten. D.h. Anmeldung bei der VG Wort, Vergabe einer ISBN - Nummer, hochwertige Druckqualität und umfassende Marketingmaßnahmen.
1. Rechte:
Meistens sehen die Verträge der Verlage die Übertragung sämtlicher Rechte auf den Verlag vor. Dies gilt für alle Ausgaben und Auflagen. Besonders zu beachten sind hierbei:
- Druck in Zeitungen und Zeitschriften
- übersetzung
Wenn möglich sollten diese Rechte beim Autor bleiben, oder eine entsprechende Regelung getroffen werden.
2. Leistungen:
Die Verlage bieten eine Förderung der Arbeit durch Werbung und sonstige Verbreitung. Da der Doktorand durch den Druckkostenzuschuß das finanzielle Risiko trägt, sollte er auf eine angemessene Förderung wert legen.
Welche Leistungen der Verlag genau übernimmt, gilt es vorher abzuklären.
3. Druckkostenzuschuß
Wichtig hierbei ist in erster Linie die Höhe der Kosten. Ein Vergleich verschiedener Verlage kann sich lohnen. Weiter ist auch bedeutsam, wann gezahlt wird; ob bei Abgabe des Manuskrips, oder bei dessen Fertigstellung.
4. Honorar
Wenn ein Honorar vereinbart wurde erfolgt es in Form einer Umsatzbeteiligung (5-50%) und bezieht sich auf den Laden- oder den Nettopreis.
5. Mindestauflage
Bei der Universität muss eine bestimmte Anzahl Pflichtexemplar eingereicht werden ( Promotionsordnung). Die garantierte Mindestauflage der Dissertation darf diese Anzahl nicht unterschreiten und muß vom Verlag bestätigt werden. Wenn möglich sollte die Auflage über der Anzahl der Pflichtexemplare liegen, damit auch noch Freunde und Familie versorgt sind.
6. Frei-/Pflichtexemplare
Die Pflichtexemplare für die Universität (Layoutvorschriften beachten) sollten kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt werden.
Geregelt sein sollte, wieviel Freiexemplare (für eigene Zwecke) der Autor erhält und welchen Rabatt er für weitere Exemplare bekommt.
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