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Die Dissertation
Voraussetzungen :
Thema :
Betreuer :
Zeit :
Finanzen :
Allgemeine Eckdaten
Studentensurvey an der Medizinischen Fakultät im SoSe 2000
KEIL
Kölner EvaluationsInventar für Lehrveranstaltungen; Studiendekanat der Medizinischen Fakultät, Köln
Zusammenfassung:
Ziel des diessemestrigen Surveys ist es, statistische Eckwerte über die an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln erstellten Promotionen der Studierenden und deren Zusammenhang zur Studiendauer darzustellen.
Hierfür wurden die soziodemographischen Daten der fächerübergreifenden Evaluation des SoSe 1997 bis zum SoSe 1999 retrospektiv ausgewertet. Die Datenlage kann mit einer generellen Rücklaufquote von über 70% als aussagekräftig bezeichnet werden. Der Bericht stellt die Ist-Situation aus Sicht der Studierenden dar.
Eckdaten zu Dissertationen:
- Über 85% der Studierenden arbeiten zum Zeitpunkt des zweiten Staatsexamens an einer Dissertation.
- Nahezu kein Student möchte zu diesem Zeitpunkt garnicht promovieren.
- Wird keine Dissertation zum Zeitpunkt der Erhebung erstellt, liegen die Gründe außerhalb des von der Hochschule zu beeinflussenden Bereiches (Familie, Studienfinanzierung). Generell zu hohe Leistungsanforderungen im Studium sind hier nicht ausschlaggebend.
Motivation zur Dissertation:
- Die Dissertation stellt für die Studierenden einen Beitrag zur Studienertragssteigerung dar.
- Je "wissenschaftlicher" die Arbeitsmarktorientierung der Studierenden, um so eher wird die (abgeschlossene) Dissertation angestrebt.
Dissertationsabruch:
- Fast ein Drittel der Studierenden hat bis zum 2. Staatsexamen einmal, ein geringer Anteil bereits zweimal eine begonnene Dissertation abgebrochen.
- Hauptgrund für einen Abbruch der Dissertation ist die mangelnde Betreuung während der Arbeit.
Dissertation und Studiendauer:
- Die Dissertation ist ein Grund für die Überschreitung der Mindeststudienzeit.
- Wird die Studienzeit verlängert, so beträgt die Verlängerung quantitativ lediglich 1 bis maximal 2 Semester und trägt damit (kumulativ mit anderen Faktoren - insb. familiären Belastungen und Studienfinanzierung) zur Bildung der hohen Anzahl der Langzeitstudierenden bei.
Ausführliches dazu steht in der Broschüre von KEIL - Kölner EvaluationsInventar für Lehrveranstaltungen, SoSe 2000. Erhältlich im Studiendekanat der Universität zu Köln.
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