Die Dissertation
Voraussetzungen :  Thema :  Betreuer :  Zeit :  Finanzen :  Allgemeine Eckdaten


Die betreuende Person ist für den Doktoranden entscheidend. Oft ist der Betreuer der erste "Chef" im Leben des Doktoranden. Vom Umgang mit ihm hängt der Erfolg der Dissertation ab.

Bei der Auswahl sollte man sich an objektiven aber auch subjektiven Kriterien orientieren.

So sollte der Kontakt zum Betreuer klar geregelt sein. Sei es über eine wöchentliche Doktorandensprechstunde, über definierte Zeitfenster, in denen der Betreuer telefonisch Hilfestellung leistet oder über individuelle Termine, welche auch kurzfristig vereinbar sein müssen. Die Verfügbarkeit der Betreuers sollte der Doktorand gerade zu Beginn testen um nicht später in der "heißen Phase" ohne kontinuierliche Unterstützung zu sein.


Kriterien für eine gute Betreuung:
  + + + + + POSITIV + + + + +      - - - - - NEGATIV - - - - -
  • Habilitiert
    Kann somit selbst als Berichterstatter auftreten
  • Erfolgreich abgeschlossene Promotionen
  • Forschungsaktive Gruppe
  • Definierte Infrastruktur
    Labor, Räume...
  • Drittmittel
  • Guter Ruf unter Kommilitonen.
  • Auf dem Sprung. Wartet z.B. auf eine Chefarztposition und wechselt ggf. die Fakultät
  • Viele "Doktorarbeitsabbrecher" bzw. wenige bis keine Doktoranden mit erfolgreich abgeschlossener Doktorarbeit.
  • Handelt ohne Auftrag seines Chefs
  • Schlechter Ruf unter Kommilitonen.


Wie findet man eine gute Betreuung?
  • Bei Kommilitonen, Doktoranden oder Assistenzärzten (U-Kurs...) umhören
  • Dozenten und Professoren direkt ansprechen
  • Vorlesungsverzeichnis - da findet man alle beschäftigten Professoren mit Arbeitsgebiet
  • Aufstellung der Dissertationen - gibt es an fast jeder Uni.
  • Publikationsverzeichnisse,
  •   Literaturdatenbanken und
  • Fertige Doktorarbeiten ansehen.
    (Die "gesammelten Werke" gibt es in der  ZBMed an der Uni Köln. Auch die Unibilbliotheken der einzelnen Unis haben meist eine große Auswahl an Doktorarbeiten.

Hier ist eine Checkliste mit Fragen, die man dem Doktorvater (vor Beginn der Arbeit!) stellen sollte.