| 1. |
Beenden Sie Ihre Promotion während des Studiums. Danach ist es ungleich schwerer. |
| 2. |
Studieren Sie wenn möglich weiter und verschieben Sie nichts wegen der Doktorarbeit. In Ausnahmefällen (Promotion im Ausland, Wissenschaftlicher Mitarbeiter) ist 1 Semester Pause akzeptabel. |
| 3. |
Das gewählte Thema sollte Ihrem Interesse und Ihren Neigungen entsprechen. Geichzeitig sollte es auf gesicherten Methoden basieren. |
| 4. |
Sorgfältige Planung ist ein Muss. Stellen Sie vor Beginn einen groben Zeit- und Finanzplan auf. Eignen Sie sich die notwendigen Computer- und Laborkenntnissen an. Vermeiden Sie Doktorarbeiten, die Sie nicht beherrschen werden. |
| 5. |
Der Doktorvater sollte ungewöhnlich viel Zeit und nur wenig Doktoranden haben. Wenn nicht, sollte ein ständig ansprechbarer Betreuer bereitgestellt werden. |
| 6. |
Pflegen Sie einen engen Kontakt zu Ihrem Betreuer/Doktorvater, aber nerven Sie ihn nicht durch ständiges Nachfragen etc. |
| 7. |
Ziehen Sie Ihre Doktorarbeit konsequent durch. Lehrlaufzeiten können Sie nutzen für anstehende Arbeiten wie Literaturrecherche oder Aneignung noch notwendiger Kenntnisse, wie z.B. ein gutes Basiswissen in medizinischer Statistik und Biometrie. |
| 8. |
Schreiben Sie von Anfang an für die Dissertation. Fassen Sie Ergebnisse der Literaturrecherche schriftlich in Kurzform zusammen und verfassen Sie schon allgemeine Teile der Dissertation. Das erleichtert am Ende die Arbeit. |
| 9. |
Keinen Frust, wenn am Anfang nicht alles glatt läuft. Aber erkennen Sie rechtzeitig, "wann es keinen Sinn mehr macht". |
| 10. |
Am Schluss nicht durchhängen (neuralgische Phase). Schreiben Sie die Arbeit flott fertig. Sonst schleppen Sie sie noch Jahre mit sich rum. |